Informationen

Im Fokus des Lehr- und Forschungsprojekts steht die Beschäftigung mit Theorien, die zum einen die Beziehungen zwischen Texten, zum anderen Phänomene medialer Grenzüberschreitungen beschreiben. In Zeiten von Hörbüchern, haptischen Kinofilmen und nicht zuletzt des Internets als melting pot klassischer Medien sind multimediale Phänomene keine neue, das Zusammenleben und die Kultur des Menschen aber immer maßgeblicher beinflussende Tendenz.
Das Lehr- und Forschungsprojekt möchte dieser Tendenz Rechnung tragen und den Studierenden sowohl das nötige Wissen vermitteln als auch die Möglichkeit bieten, dieses anzuwenden und sich aktiv am Forschungsdiskurs zu beteiligen.


Aufbau

Das Seminar bietet eine Einführung in die Terminologie und Forschungsgeschichte des genannten Themenkomplexes und führt in die Theorien der Literatur- und Kulturwissenschaftler ein, die im Rahmen einer Ringvorlesung referieren werden.
Im Seminarkontext entwickeln die Studierenden zudem eigenständige Forschungsthemen, die sie in Kleingruppen erarbeiten, präsentieren und diskutieren. Hierbei werden sie fortwährend von den Lehrenden begleitet und darauf vorbereitet, ihre Forschungsergebnisse am Ende des Projektes zu veröffentlichen.
Die Ringvorlesung wird an mehreren Terminen durch Vorträge von Literatur- und Kulturwissenschaftlern wie Jürgen E. Müller, Irina Rajewsky oder Werner Wolf den gegenwärtigen Stand der Theoriebildung abbilden und die verschiedenen Forschungsansätze in praxi anwenden. Bestandteil jeder Vorlesung ist außerdem ein Kolloquium, bei dem die Studierenden im Anschluss an den Vortrag die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und mit den Referenten zu diskutieren.

Zielgruppe

Das Lehr- und Forschungsprojekt richtet sich nicht nur an Studierende der verschiedenen geisteswissenschaftlichen Fachdisziplinen (Germanistik, Medien- und Kulturwissenschaft, Medienkulturanalyse sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft im Studiengang Sozialwissenschaft) im Rahmen der Studienmodule, sondern soll auch im Studium Universale einen interdisziplinären Austausch mit Studierenden anderer Fakultäten ermöglichen.

Internetseite

Die Internetseite präsentiert das Lehr- und Forschungsprojekt in seiner Bandbreite und führt in die verschiedenen Bereiche (Intertextualität, Intermedialität, Transmedialität) des Themenkomplexes ein. Als Informations- und Kommunikationsplattform bietet sie sowohl die Möglichkeit, die Forschungsergebnisse der Studierenden vorzustellen und zu diskutieren als auch die Ringvorlesung medial aufzubereiten.
Wie die geplante Publikation der Ergebnisse kann die Internetseite in die Lehre geisteswissenschaftlicher Fächer integriert werden und durch die Partizipationsmöglichkeiten der Studierenden einen wertvollen hochschuldidaktischen Beitrag leisten.

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Welcome , today is Freitag, 30. September 2016